Institut für Softwaretechnik Siegen e.V.

Satzung des Instituts für Softwaretechnik Siegen

06.10.2000

§1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen `Institut für Softwaretechnik Siegen'.

Nach Eintragung in das Vereinsregister führt er den Namenszusatz `eingetragener Verein' in der abgekürzten Form `e.V.'.

Der Sitz des Vereins ist Siegen.

Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen.

§2 Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist es, die Forschung, die Aus- und Weiterbildung sowie den Technologietransfer auf dem Gebiet der Softwaretechnik im Bereich Siegen zu unterstützen und zu fördern.

Der Verein hat insbesondere die Aufgaben

(a)
die Kontakte zwischen Absolventen der Universität Siegen, deren Schwerpunkt im Bereich der Softwaretechnik lag, und den einschlägigen Organisationseinheiten an der Universität Siegen zu fördern;

(b)
als Ansprechpartner für Wissenschaft und Praxis in Fragen der Softwaretechnik zur Verfügung zu stehen;

(c)
Konferenzen und Workshops zu organisieren und zu fördern, auf denen sowohl neueste Forschungsresultate als auch unmittelbar anwendbare Ergebnisse vorgestellt werden, um Forscher und Anwender miteinander ins Gespräch zu bringen;

(d)
die praktische Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse und neuer Technologien in der Industrie zu unterstützen;

(e)
Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu initiieren und durchzuführen;

(f)
das Interesse potentieller zukünftiger Studenten an der Informatik und speziell der Softwaretechnik zu fördern.

§3 Eintritt der Mitglieder

Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, welche die Vereinsziele fördern wollen.

Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Bei juristischen Personen ist im Antrag anzugeben, wer das Mitglied im Verein vertreten soll; ein späterer Wechsel der Vertretung ist mitzuteilen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag wird mit Aushändigung der schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.

Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar.

Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

§4 Austritt der Mitglieder

Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat nur zum Schluß eines Kalenderjahres zulässig.

Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist (Absatz 2) ist es hinreichend, daß die Austrittserklärung einem Vorstandsmitglied rechtzeitig zugeht.

§5 Ausschluß von Mitgliedern

Die Mitgliedschaft kann auch durch Ausschluß enden.

Der Ausschluß aus dem Verein ist nur bei wichtigem Grund zulässig.

Über den Ausschluß entscheidet auf Antrag des Vorstands die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand hat seinen Antrag dem auszuschließenden Mitglied wenigstens 2 Wochen vor der Versammlung schriftlich mitzuteilen.

Der Ausschluß eines Mitglieds wird sofort mit der Beschlußfassung wirksam.

Der Ausschluß soll dem Mitglied, wenn es bei der Beschlußfassung nicht anwesend war, durch den Vorstand unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden.

§6 Streichung der Mitgliedschaft

Ein Mitglied kann durch Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verein ausscheiden.

Die Mitgliedschaft erlischt bei natürlichen Personen durch den Tod, bei juristischen Personen durch Auflösung.

Die Mitgliedschaft ist zu streichen, wenn das Mitglied mit einem Jahresbeitrag im Rückstand ist und diesen Beitrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand nicht innerhalb von 3 Monaten nach Absendung der Mahnung voll nachentrichtet. Die Mahnung muß an die letzte dem Verein bekannte Anschrift das Mitglieds gerichtet sein. In der Mahnung muß auf die bevorstehende Streichung der Mitgliedschaft hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt.

Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluß des Vorstands, der dem betroffenen Mitglied nicht bekanntgegeben wird.

§7 Beitrag

Der Verein kann einen Mitgliedsbeitrag erheben.

Die Mitgliederversammlung bestimmt spätestens im Oktober eines Jahres über die Höhe des Beitrags für das jeweils folgende Kalenderjahr sowie die Zahlungsmodalitäten. Sofern kein Beschluß zustandekommt, gilt die Regelung des laufenden Jahres weiter.

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

§8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§9 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und einem oder zwei Stellvertretern.

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung für drei Jahre, von Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Wiederberufung und die Berufung für einen kürzeren Zeitraum sind zulässig.

Der Verein wird gerichtlich durch den Vorsitzenden und einen Stellvertreter und außergerichtlich durch ein Vorstandsmitglied vertreten.

Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

(a)
er führt die laufenden Geschäfte;

(b)
er stellt den Jahresbericht auf;

(c)
er bereitet die Beschlüsse der Mitgliederversammlung vor und vollzieht sie.

Der Vorstand hat das Recht, Satzungsänderungen zu beschließen, die von hierfür zuständigen amtlichen Stellen im Rahmen ihrer Zuständigkeit verlangt werden.

§10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des Vereins. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

(a)
Wahl des Vorstandes;

(b)
Entlastung des Vorstandes;

(c)
Beschlußfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins;

(d)
Beschlußfassung über Ausschluß von Mitgliedern;

(e)
Festlegung des Beitrags

Mindestens einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Auf Antrag des Vorstandes oder eines Drittels der Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes einberufen und geleitet. Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern schriftlich oder durch elektronische Post unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung mindestens drei Wochen, zur außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen vorher zu übersenden.

§11 Beschlußfähigkeit der Mitgliederversammlung

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.

Zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins (§41 BGB) oder über eine Satzungsänderung ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Mitglieder erforderlich.

Ist eine zur Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nach Absatz 2 nicht beschlußfähig, so kann eine erneute Mitgliederversammlung einberufen werden, die unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist. Die erneute Mitgliederversammlung kann frühestens 4 Wochen und maximal 3 Monate nach der beschlußunfähigen Mitgliederversammlung einberufen werden. In der Einladung für die erneute Mitgliederversammlung ist auf die erleichterte Beschlußfähigkeit hinzuweisen.

§12 Beschlußfassung

Bei der Beschlußfassung entscheidet, sofern keine andere Regelung zutrifft, die Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Stimmenthaltungen und bei schriftlichen Abstimmungen ungültig abgegebene Stimmen zählen als Nein-Stimmen.

§13 Beurkundung der Beschlüsse

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu protokollieren und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

§14 Auflösung des Vereins

Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung (vgl. §11) aufgelöst werden.

Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines Zwecks fällt das Vereinsvermögen der Universität Siegen zugunsten der Fachgruppe Praktische Informatik / Softwaretechnik im Fachbereich 12 zu.


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